Was kostet eine App-Entwicklung in Zürich?+
Einfaches MVP (1 Plattform, 5-8 Screens) ab CHF 30'000. Mittelständische Apps mit beiden Plattformen, Custom-Backend, API-Integrationen CHF 60'000-180'000. Konzern-Mandate mit Compliance-Anforderungen CHF 200'000-1'500'000+. Plus laufende Wartung 15-25 Prozent jährlich.
Native (iOS + Android) oder Cross-Platform (React Native, Flutter)?+
Native bringt beste Performance und volle Plattform-Feature-Nutzung, kostet aber doppelt (zwei Codebases). Cross-Platform spart 30-40 Prozent Budget und Zeit bei mittleren Performance- und Feature-Anforderungen. Für 80 Prozent der KMU-Apps ist React Native oder Flutter 2026 die pragmatische Wahl. Bei Premium-Apps mit hohem UX-Anspruch (Banking, MedTech), Performance-kritischen Use-Cases (3D, AR, Realtime-Audio) oder tiefer OS-Integration bleibt Native die richtige Wahl.
Wie lange dauert ein App-Projekt in Zürich?+
Einfaches MVP 3-5 Monate von Konzept bis App-Store-Launch. Mittelständische Apps 6-12 Monate. Konzern-Apps mit Compliance- und Approval-Iterationen 12-24 Monate. Plane zusätzlich 2-4 Wochen für Apple-Review-Prozess ein, oft länger bei finanz- oder gesundheitsbezogenen Apps.
Welche Programmiersprachen sind in Zürich Standard?+
Für Native iOS: Swift (SwiftUI für neue Apps, UIKit für bestehende). Für Native Android: Kotlin (Jetpack Compose für neue Apps, Java nur noch für Legacy). Für Cross-Platform: React Native (TypeScript) und Flutter (Dart) sind 2026 dominant. Bei Konzern-Mandaten gelegentlich noch hybride PWA-Setups.
Brauche ich ein eigenes Backend für die App?+
Bei den meisten Apps ja: Authentication, Datenspeicherung, Push-Notifications, In-App-Purchases brauchen Server-Side-Logik. Optionen: Custom-Backend (Node.js, Python, Go) für volle Flexibilität, Backend-as-a-Service (Firebase, Supabase, AWS Amplify) für schnelle MVP-Entwicklung, oder bestehende API anbinden falls deine Web-Plattform schon eine hat.
Was ist ASO (App Store Optimization)?+
Das App-Store-Äquivalent von SEO: Optimierung von App-Titel, Untertitel, Beschreibung, Keywords (iOS) und Screenshots/Video-Preview für bessere Sichtbarkeit im App Store und Google Play. Eine seriöse App-Agentur denkt ASO von Anfang an mit. Nachträgliche ASO-Optimierung ist möglich aber weniger wirksam.
Brauche ich einen eigenen Apple-Developer-Account?+
Ja, zwingend in deinem Namen. Apple Developer Program kostet CHF 99 jährlich, Google Play Console einmalig USD 25. Die App muss auf deinem Account submitted werden, nicht auf dem der Agentur. Bei einem Agentur-Wechsel verlierst du sonst die App, Reviews und installierte User-Base.
Wie messe ich App-Erfolg?+
Kernkennzahlen: Downloads pro Monat, DAU/MAU (Daily/Monthly Active Users), Retention nach Tag 1/7/30, Conversion-Rate auf Hauptaktion (Purchase, Subscription, Lead). Bei B2B-Apps zusätzlich Engagement pro Session, Feature-Adoption. Eine gute Agentur installiert Mixpanel, Amplitude oder PostHog-Mobile und liefert monatliche Reports mit Interpretation.
Wer kümmert sich um App-Updates nach Launch?+
App-Updates sind kein optionaler Service: iOS und Android publizieren jährlich neue Major-Versionen mit Breaking Changes, App Store erzwingt regelmässig SDK-Updates. Realistischer Wartungs-Aufwand: 15-25 Prozent des Initial-Budgets jährlich. Drei Modelle: Agentur wartet (Retainer), du baust Inhouse-Team auf, oder Hybrid mit Notfall-Support.
Was sind Red Flags bei einem App-Entwickler?+
Festpreis-Versprechen ohne detailliertes Konzept-Dokument, fehlende App-Store-Cases (nur Pitch-Decks ohne live Apps), Ownership der Developer-Accounts bei der Agentur, keine UX-Phase im Angebot, fehlende Plattform-Spezialisten (nur Generalisten), Mindestlaufzeit für Wartungs-Retainer über 24 Monate ohne Exit.