Was kostet eine neue Website in Zürich?+
Eine professionelle Corporate-Website startet typischerweise bei CHF 8000 für kleinere KMU-Auftritte und reicht bei umfangreichen Plattformen oder E-Commerce-Projekten gut über CHF 80000. Über das Briefing siehst du Bandbreiten direkt von passenden Agenturen.
Welche CMS-Systeme sind in Zürich verbreitet?+
WordPress dominiert für KMU und Content-getriebene Seiten, Drupal hat in Verwaltung und Bildung Tradition, Webflow gewinnt im Designstudio-Segment Marktanteile, Headless-Setups (Next.js, Sanity, Contentful) finden sich bei Tech-orientierten Auftraggebern.
Wie lange dauert ein typisches Webprojekt in Zürich?+
Von Briefing bis Launch sind 8 bis 16 Wochen für mittlere Projekte realistisch, grosse Plattform-Relaunches dauern 4 bis 9 Monate. Tempotreiber sind die Detail-Tiefe des Briefings und die interne Entscheidungsgeschwindigkeit auf Auftraggeberseite.
Sollte ich Design und Entwicklung in eine Hand geben oder trennen?+
Beides hat Vor- und Nachteile. Eine Hand bedeutet kürzere Abstimmungswege und einheitliche Verantwortung. Getrennt heisst spezialisierteres Know-how, aber höhere Koordinationskosten. Für mittlere KMU-Projekte fährst du mit einer Full-Service-Agentur in der Regel besser, ab einem gewissen Komplexitätsgrad lohnt sich die Trennung.
Wie wichtig ist mobile First für eine neue Website in Zürich?+
Sehr wichtig. Zwischen 55 und 75 Prozent des Traffics auf KMU-Websites in der Schweiz kommt mittlerweile von Mobilgeräten, in B2C-Vertikalen oft über 80 Prozent. Eine Website, die mobil nicht funktioniert, verliert direkt Reichweite und SEO-Ranking, weil Google den Mobile-First-Index verwendet. Achte darauf, dass die Agentur Performance-Garantien (Lighthouse-Score, Core Web Vitals) gibt und Mobile-Testing standardmässig durchführt.
Brauche ich WordPress, oder ist Webflow oder Headless besser?+
Hängt vom Anwendungsfall ab. WordPress ist Standard für KMU mit viel redaktionellem Content und einfachen Editier-Anforderungen. Webflow eignet sich für designorientierte Auftritte mit überschaubarem Editier-Aufwand. Headless-Setups (Next.js + Sanity, Strapi, Contentful) sind erste Wahl bei Tech-Auftritten und Sites, die mit eigenen Apps oder PIM/CRM integriert werden. Eine seriöse Agentur empfiehlt dir nicht das System, das sie zufällig kann, sondern das, was zu deinem Bedarf passt.
Wer ist nach dem Launch für Hosting und Wartung zuständig?+
Das solltest du im Vertrag klar regeln. Üblich sind drei Modelle: die Agentur hostet und wartet (komfortabel, oft CHF 200-3000 monatlich), du hostest selbst und kaufst Wartung als Retainer (mehr Kontrolle), oder du übernimmst alles selbst nach Launch (für Unternehmen mit eigenem Tech-Team). Wichtig: du musst Owner der Domain, des Hosting-Vertrags und aller Admin-Zugänge bleiben, damit du beim Wechsel nichts verlierst.
Wie viel Mitarbeit erwartet die Agentur von mir als Auftraggeber?+
Für ein typisches Mittelstand-Projekt rechne mit 15 bis 30 Stunden Mitarbeit über die gesamte Projektdauer: Briefing, Workshops, Content-Lieferung, Reviews. Wenn du diese Zeit nicht einplanst, verzögert sich das Projekt oder die Agentur muss Content extern produzieren (teurer). Eine gute Agentur sagt dir vorab klar, was sie an Input von dir braucht.
Was ist mit SEO bei einem neuen Webauftritt?+
Onpage-SEO (Meta-Tags, strukturierte Daten, Performance, Mobile-Optimierung, semantisches HTML, Sitemap, robots.txt) gehört zum Standardumfang einer professionellen Webentwicklung. Inhaltliches SEO (Keyword-Recherche, Content-Strategie, Linkbuilding) ist eine eigene Disziplin und meist separat zu beauftragen, oft mit einer SEO-Agentur.
Brauche ich eine separate Branding-Agentur vor dem Webprojekt?+
Bei einem Marken-Neuaufbau oder Repositionierung ja: Branding kommt vor Website. Wenn deine Marke bereits klar definiert ist (Logo, Farben, Tonalität, Bildwelten), reicht ein Designstudio innerhalb der Webagentur. Frag konkret, ob die Agentur reine Umsetzung macht oder Markenstrategie auch leistet, und richte das Briefing entsprechend aus.